Story
Worum es in Resonanz geht
Elisa Winter hat sich in Hamburg ein kontrolliertes Leben aufgebaut. Doch jede Nacht um drei Uhr wird sie von einem Brummen geweckt, das tief unter die Haut geht. Niemand hört es. Niemand glaubt ihr.
Als der Fotograf Gabriel auftaucht und Details aus Elisas verdrängter Kindheit kennt, führt jede Spur zurück nach Kassel: zu einer Kapelle, zu unvollendeten Ritualen und zu einer Nacht, die aus ihrem Gedächtnis gelöscht scheint.
In den hinterlassenen Aufzeichnungen ihrer Mutter stößt Elisa auf Hinweise, die sich verändern, während sie liest. Je tiefer sie gräbt, desto unsicherer wird, ob sie Erinnerungen zurückholt oder ob etwas in ihr aktiviert wird.
„Erinnert sie sich – oder wird sie erinnert?"
Ton & Wirkung
Was Resonanz besonders macht
- Psychologische Spannung, die nicht auf Schock, sondern auf permanenter innerer Bedrohung basiert.
- Okkulte Motive, die sich schleichend in eine realistische Gegenwart einschreiben.
- Eine Hauptfigur, die zwischen Kontrolle, Erinnerung und Kontrollverlust zerrieben wird.
- Eine Atmosphäre, die nachwirkt – weil sie die Grenze zwischen innen und außen gezielt verwischt.
Der Autor